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Alle hier angesprochenen Touren möchte ich in näherer Zukunft realisieren.
Ich würde mich freuen, wenn sich zur Durchführung noch einige lockere
Mitstreiter/innen finden ließen. Ich
habe in Namibia einen älteren Toyota Hilux Single Cab stehen. Das Fzg. hat sich
bisher auf vielen Touren bewährt. Ein Nachteil ist allerdings, dass er nur
Platz für 2-Personen bietet. Habe also gelegentlich nur einen Beifahrerplatz
anzubieten! Wer die eine oder andere Tour mitmachen möchte, sollte
Idealerweise sein eigenes, oder gemietetes Fahrzeug mitbringen. Bei der
Vermittlung von einem Mietwagen kann ich behilflich sein!
Historische Route des Dorslandtrek
Diese Tour führt weitestgehend auf den Spuren der Dorslandtrekker.
Gert Alberts, Leiter des ersten Dorslandtrek's, erreichte
1878 mit seinen Leuten vom Transvaal kommend bei Rietfontein heutiges namibisches Gebiet. Sie waren auf
der Suche nach Siedlungsgründen. Hierbei zogen sie unter großen Strapazen und
Entbehrungen, die Kalahari, das Omahekesandveld,
das Buschmannland, den heutigen Kaudom- und Mahango-
Nationalpark durchkreuzend nordwärts bis nach Andara
am Okavangoriver.
Von hier ging es westwärts durch den heutigen Etoscha-
Nationalpark, wo jetzt noch in der Nähe von Rietfontain
Frau Alberts Grab zu sehen ist. Dann in nordwestlicher Richtung durchs Kaokoland bis Swartbooisdrift
am Kunene.
Anschließend
setzten die Dorslandtrekker nach Angola über den
Fluss.
Der für mich interessante Abschnitt geht von Gobabis
bis nach Andara. 8 Tage und 959 Km durch zum Teil
tiefen Sand und fernab jeder modernen Zivilisation. Im Bereich der
Zentral-Kalahari von Gobabis bis Talismanis, soll man auf Kudu, Oryx und Strauße treffen können. Hier geht die Route zum
Teil noch über Herero- bzw. Farmland.
Ab der Grenze zum Buschmannland soll es dann auch wieder Elefanten Giraffen
und auch Löwen geben. Ebenso Schakale und Hyänen, sowie Leoparden werden
erwähnt. Natürlich werden wir auch auf Buschleute treffen.
In
der Naye Naye Pan soll die Möglichkeit bestehen mit Buschmännern
auf die Pirsch zu gehen.
Ich selber bin bereits im, auf der Route liegenden, Kaudom-Nationalpark
gewesen und kann eine große Elefantenpopulation für dieses Gebiet bestätigen.
Im anschließend zu durchquerenden Mahango-Nationalpark
habe ich damals eine große Artenvielfalt angetroffen.
Ganz
besonders viele verschiedenartige Vögel sind hier zu sehen.
Ich würde mich freuen, wenn sich für diese Tour Mitwirkende finden! Minimum
sind zwei Fahrzeuge. Eine Gruppe von 6-8 Personen wäre Ideal. Dann wäre auch
eine Ausführung der Tour mit drei Fahrzeugen denkbar, was Logistik und
Sicherheit erhöhen würde. Routenbeschreibung und GPS-Koordinaten (Jan Joubert) liegen mir vor.
Idealerweise bringt Ihr Euren eigenen 4x4 nebst etwas Offroad-Erfahrung
mit. Wenn Ihr mit einem Mietfahrzeug teilnehmen wollt, so soll das kein
Problem darstellen, aber wir sollten uns vorher über Fzg.
und Ausrüstung unterhalten!
Touren
im Süden
Von Lüderitz die Küste entlang durchs
Diamantensperrgebiet nach Walvis Bay
soll es im November 2007 gehen.
(Genau genommen vom 5.11 bis
11.11.2007)
Auch im Sommer sollte sich
die Tour durchs Diamantensperrgebiet nach Walvis
Bay umsetzen lassen, da es im
Küstenbereich klimatisch erträglich bleibt. Leider ist diese 6-Tage dauernde Tour nur mit einem
Konzessionär, für einen nicht unerheblichen Preis möglich. Die Tour gehört aber zu den
absoluten Highlights!
Die Tirasberge möchte ich gerne
mal wieder für einige
Tage lang z.B. von der Farm Koiimasis, oder Namtib aus erkunden. Würde
gerne von dort einfach in die Berge gehen. Keine Wege vorhanden! GPS wird
aber mitgeführt.
War
bereits schon in der Region auf den Farmen Koiimasis
und Namtib, aber leider nur relativ kurz. Ein klein
wenig Kondition ist für die Berge erforderlich, aber ich gehe die Sache ruhig
an.
Kunenetour im Norden
Ich bin dabei Informationen über eine Befahrung des Kunene
mit Kajaks oder ähnlichen Booten zu sammeln. (Krokodile!)
Diese Tour würde unter Expeditionsbedingungen stattfinden, da nur von Ruacana bis Epupa ein
Begleitfahrzeug eingesetzt werden kann. Weiter Fluss abwärts ist meines
Wissens nur noch am Ende des Marienflusses und am Ende des Hartmannstals Fahrzeugkontakt möglich. Eine Befahrung bis
zum Atlantik wäre Genial, aber wahrscheinlich leider nicht realisierbar, da für die Skelettküste kein Permit zu bekommen ist. Hoffentlich wird es aber
zukünftig möglich sein auf angolanischer Seite zur Kunenemündung
zu fahren. Ich bin schon einige Male im Kaokoveld
und auch am Kunene gewesen und liebe dieses Gebiet.
Sehr Beeindruckend sind die Kontraste zwischen der Trocken- und Regenzeit.
Wenn die Reviere laufen und der Morgenstern soweit das Auge reicht blüht,
vergisst man schnell alle Strapazen die nötig sind um in der Regenzeit im Kaokoveld vorwärts zu kommen.
Eine
Besteigung des Brandbergs
würde mich in näherer Zukunft reizen!
Leider
habe ich nur in der warmen Jahreszeit die Möglichkeit nach Namibia zu fahren.
Tansania
Längerfristig
würde ich gerne auch einmal Tansania besuchen. Stelle mir vor auf dem Landweg
von Namibia nach Tansania und zurück zu fahren. Möchte neben N´gorogoro und Lake Natron unbedingt den Ol Donyo Lengai
Vulkan besuchen/besteigen. Welche weiteren Ziele, auch in Sambia und evtl. Malawi
usw. besucht werden sollen, bleibt
abzusprechen.
Also-, bei
Interesse bitte ich Euch um Kontaktaufnahme.
Michael
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